Change und Transformation – Zukunftsfähigkeit

Zukunftsfähigkeit: das Kernthema der Unternehmensführung.  In der Führungs– und Managementforschung gibt es jedoch einen blinden Fleck: obwohl wir viel darüber wissen, was Führungskräfte tun und welche Prozesse sie benutzen, ist die wichtigste Dimension effektiver Führung weitestgehend unerforscht: der Ursprung menschlicher Handlungen, die innere Quelle, aus der die Handlungen in die Wirklichkeit kommen. Der Erfolg einer (Führungs-) Intervention ist aber abhängig von der inneren Verfassung des Handelnden.

„In dem Ausmaß, in dem es uns gelingt, unsere [innere] Aufmerksamkeitsstruktur und ihre Quelle zu sehen, können wir das [äußere] System verändern.“
Otto C. Scharmer (Prof. am MIT).

Diese Quelle hat Scharmer aufgespürt, und eine durchgängige Theorie („Theory U“) und praktische Methode (U-Prozess, Synonym oft „Presencing“) entwickelt, die für Führung und Personal– und Organisationsentwicklung großen Nutzen bringt. Strategie– und Innovationsprojekte, organisationale Veränderungen, Transformationsprozesse und Teamentwicklungen werden so viel nachhaltiger wirksam.

Wie können wir persönliche und Organisations-Potenziale freilegen, um aus der Zukunft heraus das Gegenwärtige bewältigen zu können? Warum sind Veränderungsvorhaben oft nicht wirksam? – Wenn es jedoch gelingt, die innere Quelle menschlicher Handlungen bei Change- und Innovationsprojekten gut zu berücksichtigen, können Systeme und Prozesse in Unternehmen nachhaltig verändert werden. Mit Presencing gelingt es, nicht nur oberflächliche Korrekturen, sondern schöpferische neue Lösungen zu schaffen.

U-Prozess, Presencing

Die Grafik zeigt von links oben nach rechts oben den Weg durch das „U“ mit seinen verschiedenen Phasen. Gelingen dabei die drei angeführten „Öffnungen“, kommt man in den Zustand von „presencing“ (= presence & sensing), einer gefühlten Präsenz der sich entfalten wollenden Zukunft. Dann kann man mit der Kraft der Zukunft gestalten.

Wir arbeiten mit der Theorie U

Weiterführende lesenwerte Infos in der Infothek. Außerdem ist der (bohmsche) Dialog eine zur Theorie U sehr gut passende Methode.